Handballkreis Münster

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Aktuelle Termine und Vorgaben für den elektronischen Spielbericht

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Jugend

Allgemeine Erläuterungen zum Jugendspielbetrieb

Im Handball-Jugendspielbetrieb gibt es seit einigen Jahren bestimmte Sonderregelungen.
Diese werden von den verschiedenen Ebenen (DHB, Verband, Kreis) vorgegeben und sie sind für den Saisonspielbetrieb verbindlich.

  • Vom DHB werden seit Anfang 2000 "Rahmen-Trainings-Konzeptionen" für die Jugend erstellt. Zurzeit gilt die "RTK-Fassung" von 2009.
  • Ausgehend von dieser DHB-RTK gibt es in allen Landesverbänden seit 2007 verbindliche Vorgaben für den Spielbetrieb der Minis bis zur C-Jugend.
  • In den"Durchführungsbestimmungen für eine einheitliche Wettkampfstruktur" werden die zu spielenden Abwehrformen in den jeweiligen Altersklassen vorgegeben. Bei Nichteinhaltung sind entsprechende Schiedsrichtermaßnahmen vorgesehen. Ab der Saison 2015/2016 werden diese für den Mini- bis D-Jugendbereich neu gefasst (siehe oben).
  • Im Handballkreis Münster gibt es seit einigen Jahren in den unteren Altersklassen einen gesondert geregelten Turnier-Spielmodus.
  • Turnier-Spielmodus im Jugendspielbetrieb auf Kreisebene

    Turnier-Spielmodus im Jugendspielbetrieb auf Kreisebene

    Im HKM wird bei den Minis sowie bei den E- und D-Jugenden in Turnierform gespielt.
    Ausnahme: in der D-Jugend-Kreisliga männlich werden ausschließlich Einzelspiele pro Wochenende gespielt.

    Der Turniermodus bei den 3-er Turnieren sieht im HKM folgendermaßen aus:

    Von allen drei Spielen wird zunächst nur die 1. Halbzeit gespielt:

    Spiel 1:  10:30    Mannschaft 1 -  Mannschaft 2   10:9
    Spiel 2:  10:50    Mannschaft 2 -  Mannschaft 3   11:4
    Spiel 3:  11:10    Mannschaft 1  - Mannschaft 3    9:12

    Mit dem Ergebnis der 1. Halbzeit wird die 2. Halbzeit fortgesetzt (siehe obiges Beispiel).

    Spiel 1:  11:30    Mannschaft 1 -  Mannschaft 2   (10:9) 19:14
    Spiel 2:  11:50    Mannschaft 2 -  Mannschaft 3   (11:4) 22:12
    Spiel 3:  12:10    Mannschaft 1  - Mannschaft 3   (9:12) 17:17

    Die erstgenannte Mannschaft meldet immer das Ergebnis im SIS - auch wenn sie außerhalb spielt !!   In unserem "Beispiel-Turnier" wären dies die Mannschaften 1 und 2.

  • Gesonderte Durchführungsbestimmungen im Jugendspielbetrieb

    Gesonderte Durchführungsbestimmungen im Jugendspielbetrieb

    Der DHB hat die Durchführungsbestimmungen für die Wettkampfstruktur im Jugendbereich neu gefasst. In den einzelnen Landesverbänden gelten Zusatzbestimmungen. Die Fassung unseres Landesverbandes (= Handballverband Westfalen) ist ab dem 01. Juli 2015 gültig.
    Beide Fassungen sind nebenstehend (rechte Spalte, oben) abgebildet bzw. herunterladbar.

    Die ab der Saison 2015/2016 verbindlichen Änderungen beziehen sich zunächst nur auf den Altersbereich Minis bis D-Jugend. DHB-einheitliche Bestimmungen für die C-Jugend sollen erst zur Spielzeit 2016/2017 erfolgen, hier bleibt die bisherige Fassung aus dem Jahre 2013 gültig.

    Auch im HKM können nicht sofort sämtliche Neuerungen für den unteren Bereich des Jugendspielbetriebs umgesetzt werden, da einige hierfür erforderliche Umstellungsstrukturen (auch in den Vereinen) zunächst geschaffen werden müssen. Die für die Saison 2015/16 beschlossenen Änderungen werden in den HKM-Durchführungsbestimmungen formuliert.

    Im Bereich der Jüngsten sind zeitgemäße Anpassungen innerhalb der Wettspielstruktur unabdingbar. Nur so kann der Nachwuchs begeistert und langfristig an die Sportart Handball gebunden werden.

  • Erläuterungen zu den Durchführungsbestimmungen

    Erläuterungen zu den Durchführungsbestimmungen

    Für den Mini-, den E-Jugend-, den D-Jugend- und den C-Jugend-Bereich gibt es verbindliche Spielvorgaben bzw. Durchführungsbestimmungen für den Spielbetrieb  (Leitet Herunterladen der Datei einFassung vom 01.07.07).

    Die meisten Gebote (z.B. die Verpflichtung, im Mini- und E-Jugend-Bereich Manndeckung zu spielen) und Verbote ( z.B. eine 6:0 und eine 4:0+2-Abwehr im Bereich der D- und C-Jugend ) gibt es insbesondere im Bereich der Abwehrspielweise.

    Für alle Altersstufen gilt:
    "Die offensive Abwehrgrundaufstellung ist bei Anwurf und Abwurf sofort, bei allen anderen formellen Würfen (Freiwurf, Einwurf, 7m-Wurf) unmittelbar nach Ausführung des Wurfes einzunehmen.
    In die Nahwurfzone einlaufende Spieler dürfen natürlich begleitet werden."

    Desweiteren gilt ein SpielerInnenauswechselverbot während der Abwehrphase
    (dies bedeutet: kein Spezialistenwechsel).
    Aus- bzw. einwechseln werden darf also nur die Mannschaft, die sich gerade im Ballbesitz befindet.

    Im E-Jugend-Bereich gibt es statt eines 7-m-Strafwurfes die Penalty-Regelung (s.o.)

  • Penalty-Regelung im E-Jugend-Bereich des HKM

    Penalty-Regelung im E-Jugend-Bereich des HKM

    Neben den vom DHB verfassten Penalty-Durchführungshinweisen hat der HVW für den Bereich seines Landesverbandes zusätzliche Handlungsempfehlungen im E-Jugendbereich veröffentlicht.
    Diese sind ab dieser Saison im Handballkreis Münster verbindlich.

    Mit einem Klick auf die nebenstehende Abbildung kann das Dokument geöffnet und gegebenenfalls heruntergeladen werden. 

  • Einheitliche Wettspielstruktur + Rahmentrainingskonzeption (RTK) für den Kinder- und Jugendhandball (Vorgaben des DHB)

    Einheitliche Wettspielstruktur + Rahmentrainingskonzeption (RTK) für den Kinder- und Jugendhandball (Vorgaben des DHB)

    Einheitliche WETTSPIELSTRUKTUR + RAHMENTRAININGSKONZEPTION (RTK) für den Kinder- und Jugendhandball  (Vorgaben des DHB)

    Was bedeutet Wettspielstruktur ?

    Seit der Saison 2003/2004 gibt es nun eine bundesweit einheitliche Wettspielstruktur, welche die erlaubten bzw. verbotenen Abwehrsysteme für jede Altersklasse vorgibt. Man könnte auch von einem bundesweit einheitlichen Wettspielsystem sprechen.

    Was bedeutet "Rahmentrainingskonzeption" ?

    Der DHB überarbeitet seine Rahmentrainingskonzeption (RTK) für den Kinder- und Jugendhandball in regelmäßigen Abständen, um sich den Entwicklungen im internationalen Leistungshandball anzupassen.
    In dieser RTK werden für alle Entwicklungs- bzw. Altersstufen genau definierte Trainingsinhalte formuliert.  Für jede Altersstufe werden z.B. bestimmte Abwehrspielweisen vorgegeben und damit sind auch gleichzeitig die Inhalte der Angriffsschulung festgelegt.
    Zur Zeit gilt die RTK 2009.

    Warum gibt es eine "Rahmentrainingskonzeption" und eine "Einheitliche Wettspielstruktur" ?

    Leider hatte sich im Vereinstraining der Basis - also bei den Jüngsten - gezeigt, dass die Umsetzung dieser gewünschten bzw. als für optimal befundenen Schulungsinhalte unzureichend war.
    Offenbar waren vorgegebene Inhalte und entsprechende Trainerfortbildungen (orientiert an der RTK) allein nicht ausreichend, um die Auffassungen der TrainerInnen in Richtung einer Änderung der Trainingsinhalte zugunsten offensiver Abwehrspielweisen zu bewirken. Das Wettspielverhalten änderte sich nur bei einigen, wenigen Mannschaften.

    Was bewirkt eine "Einheitliche Wettspielstruktur" ?

    Schulung, Training und Wettspiel müssen einheitlich strukturiert sein.
    Ist dies der Fall, bestimmt eine vorgegebene Wettspielstruktur letztlich doch die Inhalte / Schwerpunkte des Spielens und Übens im Training. Denn nur dann ist ein erfolgreiches Mithalten im Spiel- und Meisterschaftsbetrieb möglich.
    Seit der Saison 2003/2004 gibt es nun eine bundesweit einheitliche Wettspielstruktur, welche die erlaubten bzw. verbotenen Abwehrsysteme für jede Altersklasse vorgibt. Hiermit soll eine offensiv ausgerichtete Abwehrspielweise im gesamten DHB-Bereich bewirkt werden.

    Was sind "Durchführungsbestimmungen" ?

    Um die Einhaltung dieser Wettspielstruktur zu gewährleisten und im Spielbetrieb zu praktizieren, haben die einzelnen Landesverbände verbindliche Durchführungsbestimmungen erlassen.
    Die derzeit geltende Fassung gilt seit dem 01.07.07.

    Fazit :

    Mit dieser Vereinheitlichung des Wettspielsystems, in dem die Leitlinie des attraktiven, offensiven Abwehrspiels verbindlich für alle umgesetzt wird, hat der Handball in Deutschland zukünftig die Chance, den Erfolg im Spitzenhandball mit einem zeitgemäßen Wettspielsystem für den Kinder- und Jugendhandball zu sichern.

    Parallel dazu wurde die Jugend-Konzeption 2005-2008 entwickelt, um auch dem gesellschaftlichen Wandel gerecht werden zu können. 

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